Schulgarten AG

Update: 24.05.2020

Passend zum Weltbienentag brachte Frau Czwalinna selbstgestaltete Beschwerungssteine und Dekorationssteine in den Schulgarten und Frau Dasbach-Hofmann schleuderte das erste Mal in diesem Jahr Honig.

Text: Frau Dasbach-Hofmann, Fotos: Frau Czwalinna, Frau Dasbach-Hofmann

Update: 10.05.2020

Update: 06.05.2020

Hochbeete

 

Wer unseren Schulgarten kennt weiß, dass unsere Kräuter-, Gemüse- und Obstpflanzen in einer bunten Vielfalt an Hochbeeten wachsen und gedeihen. Hochbeete haben den Vorteil, dass man sich beim Pflanzen, Gießen, Unkraut jäten, Erde auflockern und Ernten nicht bücken muss. Fast auf Augenhöhe können Schüler die Pflanzenwelt erfahren.

 

Ein Gabionenhochbeet ist ein Blickfang gleich am Anfang des Gartens, indem italienische Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Oregano, Estragon, aber auch Lorbeer und Salbei wachsen.

 

In einem Hochbeet gebaut aus Pflanzsteinen findet man zahlreiche Minzsorten, Waldmeister, Bärlauch, Currykraut und Lavendel.

An unserer Wassertränke stehen zwei Hochbeeten aus Holz. Hier wachsen ausschließlich bienenfreundliche Pflanzen. Es gibt ein Lavendelhochbeet und ein Hochbeet, indem nur Honigsalbei gedeiht, dessen Blüten essbar sind.

In unseren Hochbeeten aus grauem Wellblech wachsen verschiedene Salatkräuter, unterschiedliche Minzsorten, Zwiebeln und Erdbeeren.

 

Zwiebelhochbeet

Erdbeerhochbeet


In diesem Winter senkte sich ein Hochbeet, sodass es unerlässlich war die darin wachsenden Salatpflanzen zunächst auszugraben, das Hochbeet mit neuer Erde aufzufüllen und anschließend die Salatpflanzen wieder einzusetzen. Hier seht ihr den ganzen Prozess:

 


Das Hochbeet wurde mit 500l Erde aufgefüllt und mit den zuvor darin wachsenden Pflanzen wieder neu bepflanzt.

Noch fehlen dem Schulgarten die gewohnten Helfenden Hände, denn ein solch großer Garten will gepflegt werden. Daher freut sich Frau Czwalinna, Schulgarten-AG Leiterin schon sehr drauf, wenn ihre Schülerinnen und Schüler aus der AG Sie wieder tatkräftig beim Pflanzen, Umgraben, Gießen und Unkraut jäten unterstützen können.

 

Update: 28.04.2020

Vom Saatgut zur Pflanze

 

Es ist schon faszinierend, wie viel Leben in einem einzigen Kern steckt!

Das Bild zeigt einen Hokkaidokürbiskern.

Nachdem klar war, dass aufgrund der ausgebrochenen Pandemie und der daraus resultierenden unterrichtsfreien Zeit die Aussaat und Aufzucht der im Herbst und Winter gesamelten Gemüsesamen und Kerne die Schulgarten-AG nicht übernehmen konnte, versuchte Lehrerin und Schulgarten-Leiterin Stefanie Czwalinna im Home-Office alleine ihr Glück.

Bereits vor den Osterferien erfolgte die Aussaat der Hokkaido Kerne. Nach kurzer Zeit keimte das Saatgut und große grüne Sprösslinge kamen aus der Erde. Die Anzucht brachte durch die intensive Pflege viele Jungpflanzen hervor die nur noch darauf warteten, im Schulganrten eingepflanzt zu werden.



Dafür musste zunächst ein Platz ausgesucht, die Stelle von Wildwuchs befreit, umgegraben und als Beet hergerichtet werden. Gesagt, getan. Das Wetter spielte mit und mit dem letzten Sonnenschein wurden die ersten vorgezogenen Hokkaido Kürbispflänzchen am Montag in den Schulgarten gepflanzt.


Der Boden ist nährstoffreich, da noch vor kurzer Zeit an dieser Stelle ein Komposthaufen war und die so entstandene Erde untergegraben wurde. Nicht nur gute Erde spielt beim Wachstum eine Rolle. Auch die perfekte Lage, die sonnige Südseite, wird unsere Jungpflanzen beim Wachstum unterstützen.

Wenn die Pflanzen groß genug sind und sonnengelb blühen, entstehen Hokkaidokürbisse, die von September bis Dezember hoffentlich von der Schulgarten-AG gemeinsam geernten werden können. Darauf freut sich schon Stefanie Czwalinna. Dann kann das Kochbuch ausgepackt und leckere Kürbisgerichte ausprobiert werden.

Rosa Erdbeerblüten

Johannisbeerblüten

Apfelblüte

Minze

Pinke Erdbeerblüten

Minze

Katzenminze

Hornveilchen

Heidelbeerblüten

Salbei


Fotos und Text: S: Czwalinna

Update: 24.04.2020

Im Video zu sehen ist Frau Czwalinna, die Leiterin der Schulgarten-AG.

Video: L. Becker         Schnitt: K. Dasbach-Hofmann



Fotos: S. Czwalinna, K. Dasbach-Hofmann