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Schuljahr 17/18:  Januar bis Juni 2018

11.05.2018: HBS-Schüler auf den Spuren von Widerstandskämpfern gegen den NS-Terror

 

26 Schülerinnen und Schüler der HBS Rodgau erlebten zusammen mit den Lehrkräften Frau Kneisel und Herrn Winterhalder eine besondere Schulwoche in Polen. Begleitet wurden die Gruppe zudem von Professor Dr. Hans-Georg Wittig, der zusammen mit Peter Kern das Buch ‚Pädagogik im Atomzeitalter‘ geschrieben hat.

Die Studienfahrt führte die Schüler/innen aus der 9. Jahrgangsstufe zunächst zur Partnerschule der HBS nach Turawa in Polen. Gemeinsam mit 17 Schülerinnen und Schüler aus Turawa , der Lehrerin Frau Barlog und der Schulleiterin Frau Matysek, ging es nach einem kurzen Abstecher zum großen Turawer See dann mit dem Bus nach Krakau. Die Altstadt Krakaus zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und war lange Zeit die polnische Hauptstadt.

Am zweiten Tag besuchte die Gruppe die ehemalige Fabrik von Oskar Schindler (Foto: vor der ehem. Schindlerfabrik), der durch die Rettung von über 1.000 Menschen jüdischer Religionszugehörigkeit weltbekannt wurde (Schindlers Liste).

Nachmittags ging es dann weiter nach Auschwitz (Oswiecim). Während der deutschen Besatzungszeit im 2. Weltkrieg ermordeten die Nazis über eine Million Menschen in dem Konzentrations-und Vernichtungslager Auschwitz. Opfer waren neben Menschen jüdischer Religionszugehörigkeit auch Sinti und Roma und politische Häftlinge aus ganz Europa. Auch über 200.000 Kinder wurden in Auschwitz getötet. Trotz aller Schrecklichkeit gab es aber auch in der Hölle von Auschwitz kleine Lichtblicke, in denen Menschen bewiesen, dass sie auch gut handeln konnten. Beispielsweise opferte sich Maximilian Kolbe für einen Mithäftling und wurde dadurch weltbekannt.

Am dritten Tag ging es nach Kreisau (Krzyżowa)in die dortige Internationale Jugendbegegnungsstätte. Die Schülerinnen und Schüler konnten hier ihre Eindrücke vom Vortag verarbeiten und sich darüber auszutauschen. Im Anschluss gab es eine Führung auf dem ehemaligen Hofgut der Familie Moltke. Der letzte Eigentümer - Helmuth James von Moltke - war Kopf der Widerstandsgruppe ‚Kreisauer Kreis‘. Drei geheime Treffen fanden 1942/ 1943 im Berghaus des Hofgutes statt, bei denen über 20 Menschen aus nahezu allen gesellschaftlichen Gruppen der damaligen Zeit, über die Frage diskutierten, wie es mit Deutschland nach der Nazi-Terrorherrschaft weitergehen könnte. Da einige Mitglieder auch in Verbindung zu dem Attentat auf Hitler am 20.Juli 1944 standen, kam es zur Aufdeckung des von den Nazis bezeichneten ‚Kreisauer Kreis‘.

Am Nachmittag beschäftigen sich die Schüler mit anderen deutschen und polnischen Widerstandsgruppen und Personen, wie z.B. die ‚Weiße Rose‘ oder dem jüdischen Widerstandskämpfer Jan Karski, der Zeuge vieler deutscher Verbrechen im Osten wurde und diese Informationen an die Alliierten weiterleitete.

Der vierte Tag stand im Zeichen eines Ausfluges zur Schneekope im Riesengebirge. Eine traumhafte Landschaft bei schönem Wetter begeisterte die Jugendlichen und ihre Begleiter.

Am letzten Tag ging es in einer gemeinsamen Gesprächsrunde um die Frage, wie wir uns heute selbst für eine menschlichere Welt engagieren können. Wählen gehen, kritisch die Politik verfolgen, sich in Vereinen und/ oder Organisationen für Menschen und Umwelt engagieren, sich privat im Konsumverhalten ökologischer und sozialer verhalten waren wesentliche Punkte der Diskussion. In diesem Zusammenhang wurde auch auf die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung eingegangen, welche das Kernstück der Agenda 2030 der Vereinten Nationen sind.

Zudem entschieden sich die deutschen und polnische Schüler/innen Kinder und Jugendliche im Bürgerkriegsland Syrien zu unterstützen, indem sie 1.000 Euro für die Arbeit von UNICEF (Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) in Syrien spendeten.

Nach einer herzlichen Verabschiedung von der polnischen Gruppe besichtigte die deutsche Gruppe auf der Rückfahrt noch die Frauenkirche in Dresden, die zu einem internationalen Symbol für Frieden und Versöhnung geworden ist.

Die HBS Rodgau bietet seit 2015 Studienfahrten nach Polen an mit dem Schwerpunkt ‚Widerstand gegen die Nazi-Terrorherschaft damals – Engagement heute (UN_Agenda 2030)‘.

 

Die deutsch-polnische Austauschbegegnung wurde vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW), der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Stadt Turawa finanziell unterstützt.

 

Text: A.Winterhalder (11.05.2018)


5.5.18: Klassenausflug an den Rand des Weltalls

 

Auf mehr als 36 Kilometer Höhe war der Wetterballon gestiegen, den Schüler der Heinrich-Böll-Schule am 5. Mai 2018 gestartet hatten. Eine am Ballon angebrachte Sonde lieferte tolle Aufnahmen und interessante Messdaten direkt vom Rand des Weltalls.

 

Bereits um 10.00 Uhr trafen sich am Samstag Schüler und Schülerinnen der Arbeitsgemeinschaft „Reise ins Weltall“ mit Eltern, Freunden und ihrer Lehrerin, Petra Carbon, auf dem Schulhof der HBS. Das gemeinsame Ziel war, eine Sonde mit Kameras, Datenlogger und GPS-Trackern an Bord in die Stratosphäre zu schicken. Zunächst testeten die Schüler (und Eltern) mit Mitarbeitern der Stratoflight GdR das technische Equipment und bauten es ein. Auf einem PC wurde der voraussichtliche Landeplatz der Sonde unter Berücksichtigung der Wetter- und Windverhältnisse berechnet. Der Start des mit Helium gefüllten Wetterballons, der die Sonde in die Stratosphäre brachte war, schon ein Erlebnis für sich. Bei einem Picknick auf dem Schulhof verfolgten alle den Aufstieg der Sonde. Anschließen fuhren insgesamt 13 Autos mit Eltern, Schülern und Gästen zum ersten errechneten Landegebiet. Auf dem Aldi-Parkplatz in Guntersblum (Rheinland Pfalz) wurden die GPS-Daten voller Anspannung verfolgt. Der Wind hatte aber mittlerweile gedreht und aufgefrischt, also ging es weiter nach Spiesheim bei Alzey. Letztendlich bargen die Kinder die Sonde in einem Feld gute 100 Kilometer vom Startplatz entfernt. Das erste Sichten der Videodateien - die Kameras in der Sonde hatte die ganze Zeit vom Start bis zur Landung gefilmt - sorgte für wahre Begeisterungsschreie nicht nur bei den Kindern. Die ebenfalls aufgezeichneten Daten aus dem Datenlogger werden in der nächsten Unterrichtsstunde ausgewertet. Bis 17.00 Uhr war die vierzigköpfige Gruppe unterwegs.

 

„Ein unglaubliches Erlebnis.“ So beschrieb ein Vater im Nachhinein den langen Tag. Der Ausflug in die Stratosphäre war Bestandteil der Arbeitsgemeinschaft „Reise ins Weltall“, in der Fünftklässler zu Astronauten werden. Vom Astronautentraining über Raketenstart und Flug zum Arbeiten und Leben auf der ISS bis letztendlich zur Landung auf der Erde erleben die Schüler alle Etappen einer „echten“ Raumfahrt-Mission. Begreifbar wird das komplexe Thema durch viele Experimente und Aktionen. Nach dem Blick auf die blaue Kugel, die unsere Erde ist, beim Stratosphärenflug geht es als nächstes mit Handys, VR-Brillen und „google expedtions“ ins Innere der ISS (Internationale Raumstation).


2.5.18: Demokratie hautnah -

Schülerparlament der Heinrich-Böll-Schule Rodgau 2017/2018

 

Bild: HBS-Schülerparlament (02.05.2018)

Seit dem Schuljahr 2017/2018 gibt es an der Heinrich-Böll-Schule Rodgau das HBS-Schülerparlament.

Gemäß selbst beschlossener Satzung tagt das HBS-Schülerparlament mindestens viermal pro Schuljahr während einer regulären SV-Stunde. In den wöchentlich stattfindenden SV-Stunden haben alle Klassen die Möglichkeit, Demokratie in der Praxis zu üben. Die Schülerinnen und Schüler gestalten diese Stunden selbst nach einem für alle Klassen gleichen organisatorischen Ablaufplan. Tagesordnung, Redebeiträge, Rednerliste und demokratische Abstimmungen sind der Rahmen dieser SV-Stunden. Die Themen bestimmen die Schüler selbst. Nicht anders geht es zu, wenn die Klassensprecher in die Sitzungen des Schülerparlaments entsandt werden.

Abstimmungsberechtigt sind dort alle Klassensprecherinnen und Klassensprecher der derzeit 24 Klassen. Dem HBS-Schülerparlament gehören zudem die Vertreter der Klassensprecher, der Schulsprecher bzw. die Schulsprecherin und der jeweilige Vertreter sowie Mitglieder der Schülervertretung (SV) an. Das HBS-Schulparlament verfügt über ein eigenes Schülerbudget.

Die Sitzungen werden von den Schulsprechern geleitet - im laufenden Schuljahr sind das Max Westenburger und Hosea Salomon. Unterstützt werden die Schulsprecher von Mitgliedern der SV, der langjährigen SV-Verbindungslehrkraft Christine Baumann und dem UNESCO-Schulkoordinator Andreas Winterhalder. Zuschauer sind während der Sitzungen nach vorheriger Anmeldung erwünscht und sollen die Transparenz dieser demokratischen Einrichtung fördern.

In der vierten und letzten Sitzung des Schuljahres 2017/18 beschloss das Schülerparlament unter anderem, einen Teil seines Budgets an UNICEF zu spenden. UNICEF ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen und hilft weltweit Kindern und Jugendlichen in Not und Krisensituationen. Angenommen wurde weiterhin der Antrag einer Klasse, einen weiteren Teil des Geldes in Anschaffungen für den Spielecontainer und die Schülerbibliothek zu investieren, die allen Schülern zu Gute kommen. Laut Geschäftsordnung des Schülerparlaments bedürfen alle finanziellen Entscheidungen der Zustimmung der SV-Verbindungslehrkraft. Sollte diese ein Veto einlegen, liegt die letzte Entscheidung bei der Schulleitung.

Text: Andreas Winterhalder (04.05.2018)

 


19.3.18: Zeitzeugengespräch mit der Holocaustüberlebenden Edith Erbrich

„Ich hab’ das Lachen nicht verlernt.“

 

Zeitzeugengespräch mit der Holocaustüberlebenden Edith Erbrich

Am Montag, den 19. März 2018 fand eine besondere Geschichtsstunde für Schülerinnen und Schüler aus drei verschiedenen Klassen in der Heinrich-Böll-Schule Rodgau statt.

Frau Edith Erbrich erzählte von ihrem Schicksal während der Naziterrorherrschaft. Nur durch viel Glück überlebte sie 1945 das Konzentrationslager Theresienstadt. Sie hat auch zusammen mit Peter Holler ein Buch geschrieben über ihre damaligen Erlebnisse. Der Titel des Buches lautet: „Ich hab’ das Lachen nicht verlernt.“

Die Schüler waren sehr beeindruckt von dem Gespräch. Ein Schüler schrieb:“ Ich fand das Zeitzeugengespräch sehr informativ. Man konnte sich sehr gut in die Situation (von Gefühlen) hineinversetzen. Trotzdem ist es so, dass es für unsere Generation fremd ist. Niemand wird zu 100% nachempfinden können, was damals passiert ist. Der Satz: ‚Hebt die zwei Kinder noch mal hoch, die Mutter möchte sie noch ein letztes Mal sehen‘ hat mich zum Nachdenken gebracht und sehr bewegt.“

Die Rodgau Post berichtete am 22.3. 2018 über die gleichzeitig stattfindende KZ-Ausstellung ‚Kinder im KZ-Theresienstadt‘ in der Heinrich-Böll-Schule:

Rodgau: Heinrich-Böll-Schule zeigt KZ-Schicksale

Diese Ausstellung soll eine Mahnung sein

Bewegende Schicksale: Die Schüler der Heinrich-Böll-Schule zeigten sich von der Ausstellung „Kinder im KZ Theresienstadt“ tief beeindruckt. Foto: Pulwey

Rodgau (pul). Die Ausstellung „Kinder im KZ Theresienstadt“ des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 bis 45 ist bis zum 23. März in der Heinrich-Böll-Schule (HBS) zu sehen. Während der Eröffnung vor Schülern und dem Kollegium gab Dr. Rudolf Ostermann vom Vereinfür multinationale Verständigung (munaVeRo) Fakten zu den Verbrechen der damaligen Zeit.

Im Rahmen des Vortrages bezifferte Elske Ostermann-Knopp die Zahl der Konzentrationslager während der Nazi-Zeit auf 24.500. Zum Vortrag gehörten Fotos des KZs Theresienstadt und gemalte Bilder der dorthin deportierten Kinder. Die meisten Kinder aus Theresienstadt wurden in Auschwitz ermordet.

In besonders makaberer Art priesen damals die Nationalsozialisten Theresienstadt sogar als Vorzeigeobjekt an, „der Führer schenkt den Juden eine Stadt“. Dabei wurden dort die darin deportierten Menschen auf engem Raum zusammengepfercht. Andreas Winterhalder sah in seiner Eigenschaft als Lehrkraft und als Vorsitzender des Fördervereins der HBS die Initiative des Vereins munaVeRo sehr positiv: „Wir haben einen Bildungs- und Erziehungsauftrag“, auch das im Rahmen der Ausstellung geplante Zeitzeugeninterview sieht Andreas Winterhalder sehr positiv, „um das Thema hautnah und spürbar zu machen“. Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus fand ein Zeitzeugengespräch in der HBS mit Edith Erbrich statt. Dr. Rudolf Ostermann begründete den Schritt für die Tätigkeiten im Rahmen der Ausstellung: „In letzter Zeit kommt wieder hoch, was mir Sorgen macht, und das ist Menschenverachtung“.

Für munaVeRo ist die HBS die erste Station. Die Ausstellung soll in allen Gesamtschulen gezeigt werden. Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Aktion von munaVeRo, der Heinrich-Böll-Schule und des Fördervereins der Schule.

Quelle: Rodgau Post (22.03.2018)


1. FC 7D gewinnt das 25. HBS-Fußballturnier

Seit 2011 werden in jedem Schuljahr immer vor den Schulferien HBS-Fußballturniere veranstaltet.

Bei der 25. Auflage des HBS-Fußballturniers gewann der 1. FC 7D (Jahrgangsstufe 5-7) seinen dritten Titel, nachdem sie sie schon 2016 und 2017 ein HBS-Fußballturnier für sich entscheiden konnten. Der FC Astana 08 (Jahrgangsstufe 8-10) hat ebenfalls zum dritten Mal ein HBS-Turnier gewinnen können.

Unterstützt wurde das Turnier wie immer durch Helfer der 1. Hilfe-AG.

Traditionell spendete auch wieder jede Mannschaft Geld für einen guten Zweck. Auch dieses Mal kamen wieder 50 Euro für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (englisch UN World Food Programme, WFP) zusammen. Das Welternährungsprogramm ist eine gemeinsam von der Generalversammlung der Vereinten Nationen und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) getragene humanitäre Einrichtung und die wichtigste Institution der Vereinten Nationen im Kampf gegen den globalen Hunger. Millionen Menschen in Not profitieren weltweit durch die Hilfe des Welternährungsprogramms

Text: A.Winterhalder (23.03.2018)


20.03.2018: Musikabend der 5. und 6. Klassen: 200 Schülerinnen und Schüler machen Musik

Alle Schülerinnen und Schüler der HBS spielen ein Instrument und haben in den Jahrgangsstufen 5 und 6 zwei zusätzliche Musikstunden pro Woche.

Dieses Jahr fand der traditionelle Musikabend am 20.03.2018 statt und alle Plätze in der Aula waren besetzt, manche Zuhörer mussten stehen. Alle hatten intensiv auf die Aufführung hingearbeitet und die Schule vibrierte vor Aufregung.

Der Abend begann mit der Keybordklasse und mit klassischen und folkloristischen Stücken. Mit der Percussionsgruppe wurde es laut und mitreisend mit zwei Stücken aus den aktuellen Charts. Den ersten Teil beendeten die Bläser mit Rock.

In der Pause konnte das Publikum sich mit in der Cafeteria mit Waffeln und Getränken stärken.

Im zweiten Teil gab es Evergreens von den Gitarren und die Streicher schlugen den Bogen zu den anderen Gruppen mit klassischen und auch mit rockigen Stücken.

Der Abend wurde mit dem gemeinsamen arrangierten Stück Shape of you von allen Instrumenten abgerundet und auch von dem Chor mitgesungen: Ein immer wieder beeindruckendes Bild zum Abschluss und ein gelungener Abend.


Februar '18: Pflanzaktion an der Pausenhalle

 

Unter dem Motto: „Wir machen die Aula lebendiger“ bepflanzten Neuntklässler der Heinrich-Böll-Schule große Kübel mit Efeusäulen. Die Idee zur Bepflanzung der Aula kam von Schulleiterin Petra Fischer. Bislang fehlte etwas lebendiges, aber auch ein Raumteiler in der großen Aula, um die Sitzgruppen im Essensbereich abzuschirmen. Verantwortlich für die Umsetzung war der Förderverein der Heinrich-Böll-Schule mit dem Vorsitzenden Andreas Winterhalter und Stefanie Czwalinna. Die Umsetzung und Gestaltung entwickelte die Arbeitslehre Fachbereichsleiterin Stefanie Czwalinna mit Zierpflanzengärtnerin Alexandra Bischoff von der Seligenstädter Gärtnerei Martin Löwer. Schnell waren Größe, Farbe und Menge an Pflanzkübel von Stefanie Czwalinna gefunden. Es mussten Gefäße sein, die den Pflanzen die Möglichkeit bieten Wasser über einen längeren Zeitraum zu speichern und nach Bedarf abzugeben. Denn auch in den sechs Wochen Sommerferien wollen die Pflanzen mit ausreichend Wasser versorgt sein. Darüber hinaus war wichtig, dass die Pflanzkübel aus einem stabilen Material hergestellt sind und sich optisch gut in den Raum einfügen. All die Kriterien erfüllen laut Stefanie Czwalinna die Pflanzgefäße der Marke Lechuza. Mit dem Granulat werden nicht nur die optischen Hingucker hergestellt, es wird auch für die Herstellung der Playmobil-Spielzeuge verwendet. Transportable Untersetzer fertigte die Schreinerei Olaf Petz an. So können die Kübel je nach schulischem Event leicht verschoben werden. Im Hinblick auf die geeignete Bepflanzung beriet Alexandra Bischoff fachmännisch. Die Efeusäulen benötigen wenig Licht und wenig Wasser und sind somit bestens für den Schulbetrieb geeignet. Binnen 60 Minuten pflanzten zwölf Schüler aus dem Wahlpflichtbereich Arbeitslehre 20 Efeututen in die speziellen Pflanzkübel. Angeleitet wurden sie dabei durch Alexandra Bischoff und Stefanie Czwalinna. Handwerklichen Tätigkeiten gehen die Arbeitslehre Schüler durchaus nach, sie arbeiten u.a. mit Holz, Ton, Speckstein, Lebensmitteln und Textilien, doch war die gärtnerische Arbeit für viele zunächst ungewohnt. Zurecht stolz waren alle Beteiligten nach vollendeter Arbeit. Die Pflanzen beleben und sorgen für eine angenehme Atmosphäre in der Aula.

Der Förderverein der Heinrich-Böll-Schule dankt der Gärtnerei Löwer für die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung, um die Begrünung der Aula zu ermöglichen. Die Gärtnerei kam dem Förderverein finanziell entgegen und machte einen guten Preis auf die Pflanzen und schenkte die Beratungs- und Pflanzzeit.


Schüler/innen der Heinrich-Böll-Schule beim Erasmus+ Projektreffen in Polen

Über 30  Schülerinnen und Schüler aus Spanien, Kroatien, Deutschland und Polen nahmen vom 26.02.-04.03.2018 an einer Begegnungswoche im Rahmen des Erasmus + Projekttreffens „My skills, my future“. im polnischen  Lescyna (Gemeinde Trzciana) teil.  Die Europäische Union fördert solche Erasmus + Treffen finanziell, damit sich die Jugendlichen Europas besser kennenlernen.

 

Deutschland wurde durch 5 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10 und einer Lehrkraft der HBS vertreten. Sie waren im Wahlpflichtfach ‚Erasmus‘ auf die ersten von insgesamt 5 Begegnungswochen von Frau  Erler vorbereitet worden. Das  erste Projektthema war ‘Länder und touristische Orte‘.

 

In der polnischen Volksschule in Leszcyna, gab es neben Übungen zum Leseverstehen und Hörverstehen auch verschiedene Übungen im künstlerischen, musischen und sportlichen Bereich. Eine Diskussion zu den unterschiedlichen Schulsystemen zeigte  Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Englisch war zwar die Arbeitssprache, aber auch Deutsch- und Spanischkenntnisse konnten angewandt werden. Im Rahmen einer  feierlichen Zeremonie, an der auch alle Kinder und Jugendlichen der polnischen Schule teilnahmen, wurden an alle Teilnehmer Zertifikate übergeben.

 

Neben den Aktivitäten in der Schule gab es viele Ausflüge, z.B. zu den UNESCO-Weltkulturerbestätten in der Altstadt von Krakau, nach Lipicna Murowana und in das Salsbergwerk von Wieliczka.

 

Eine Reise in das ehemalige Konzentrations-und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, wo die Deutschen zwischen 1940 und 1945 über 1,1 Millionen Menschen umgebracht hatten, sorgte für große Betroffenheit und viel Nachdenklichkeit.

 

Frau Agnieszka Adamus hatmit der Unterstützung ihrer Schulleitung und vieler Kollegen für eine hervorragend organisierte Woche in Polen gesorgt. Auch die polnische Presse berichtete ausführlich über verschiedene Aktivitäten des Erasmus+ Projekttreffens.

 

Alle Teilnehmer empfanden die Woche als große Bereicherung, am schönsten aber fanden die Schüler/innen der HBS den Samstag, an dem sie ganztägig die sprichwörtliche Gastfreundschaft der jeweiligen Gastfamilie erleben konnten.

 

Text: A.Winterhalder

 


1.2.–9.2.18: Wintersport der Heinrich-Böll-Schule
bei Sonne und Pulverschnee
                              
Mitten in der Nacht standen sie wieder an der Heinrich-Böll-Schule im Rodgau und warteten auf den Bus. 18 Schüler der Wintersportgruppe mit zwei Lehrern und noch einer weiteren Begleitpersonen. Auf ging`s, vom 01.02. bis 09.02.2018, wie schon in den letzten Jahren, nach Bramberg im Skigebiet „Wildkogel-Arena“ ins tolle Hotel „Wolkensteinbär“.
Sechs Tage Ski- und Snowboardfahren, darauf haben sich alle schon lange gefreut. Bei bestem Schnee und gutem Wetter, sogar zwei Tage bei herrlichem Sonnenschein, verbesserten alle Schüler ihr sportliches Können und hatten großen Spaß. Abends gab es zur Unterhaltung verschiedene Angebote im toll ausgestatteten Jugendhotel, wie z.B. Quiz-Spiele, Sportwettkämpfe etc.
Auch eine Flutlichtabfahrt von der Hütte „Zwischenzeit“ bis ins Tal war ein besonderes Erlebnis.
Nun beginnt die Vorfreude auf nächstes Jahr.


Bild oben: HBS-Delegation Main MUN 2018

Bild unten: General Assembly (Generalversammlung)

Februar 18: HBS bei der Main MUN

Erstmalig nahm eine Schülerdelegation der Heinrich-Böll-Schule am Main MUN (Model United Nations)  in Frankfurt teil. MUN ist eine internationalen Konferenz für Studenten und Schüler, bei der die Arbeit der Vereinten Nationen in einem Rollenspiel simuliert wird. Jedes  Jahr finden in vielen Städten weltweit MUNs statt. In Frankfurt gibt es das Main MUN seit dem Jahr 2005. Insgesamt nahmen dieses Jahr 260 Studenten und Schüler aus 40 Nationen teil. Fünf Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 10 der HBS  vertraten die Länder Ecuador, Kolumbien, Kuweit, Polen und Tschechien in der Generalversammlung (General Assembly). Dort lernten sie deren Arbeitsabläufe kennen. Sie durften mitdiskutieren, an der Erstellung von Resolutionen mitarbeiten und abstimmen. Neben der Generalversammlung gab es fünf weitere Komitees zur Auswahl, z.B. den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (Security Council), sowie die Möglichkeit für eine Nichtregierungsorganisation oder für die Presse zu arbeiten. Die Tagung dauerte vier Tage und fand auf Englisch statt. Dies war eine echte Herausforderung für die HBS-Delegation, dennoch zogen alle Teilnehmer ein positives Fazit aus dem Main MUN.  Inhaltlich und durch die Begegnung mit den anderen Studenten und Schülern auch menschlich, war es für alle Teilnehmer eine wertvolle Erfahrung.
Text: A.Winterhalder (12.02.2018)



Januar '18: Mint Werkstatt

Haie in der Heinrich-Böll-Schule

Das weltweit größte Ökosystem ist in Gefahr: Riesige Müllinseln treiben im Meer, Seevögel verhungern, weil ihr Magen voll Müll ist, Schildkröten halten Plastiktüten für Quallen, Fische verwechseln Mikroplastik mit Plankton und mittendrin der Hai - vom Aussterben bedroht.
Das Meer stirbt – und die Erwachsenen schauen fast tatenlos zu.  Anders die Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 6 der MINT-Werkstatt der HBS. Bereits seit 2016 beschäftigen sie sich intensiv mit dem Thema „Meere & Ozeane“.

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Januar '18: Besuch der Opel Werke in Rüsselsheim

 

Die Klasse 9c hat im Zuge der Unterrichtseinheit "Industrialisierung" im Fach Gesellschaftslehre das Adam Opel Werk in Rüsselsheim besucht. In der Werksführung wurden folgende Stationen durchlaufen:
1. Oldtimer-Werkstatt: die Historie
2. Presswerk: die Entstehung der Form
3. Rohkarosseriebau: der Roboterpark
4. Fertig- und Endmontage: die Hochzeit


Bild oben: In einzelnen Fenstern der HBS sind die Helden des „aktiven Adventskalender“ im Dezember 2017  in Textform, Symbolform oder als reale Abbildung (Foto, eigene Gemälde) auf Plakatgröße zu sehen gewesen. In der Aula waren Textinfos.

Bild unten: Unterstützung vom Schulprojekt „Amnesty International Briefmarathon“ 2017
Frau Diefenbach koordiniert den „aktiven Adventskalender“ an der Heinrich-Böll-Schule Rodgau.

HBS – Interview aktuell mit Frau Diefenbach: 
Der „aktive Adventskalender “ an der Heinrich Böll Schule

 

Frau Diefenbach, was ist der 'Aktive Adventskalender'?
Der „Aktive Adventskalender“ hat letztes Jahr (2017) erstmalig an der HBS stattgefunden und war ein offenes Angebot für die Schüler_innen. Die Idee dahinter ist: Jeden Tag öffnet sich ein Bild-Fenster an den Außenfronten der Schule. Die Schüler_innen können dann um die Schule laufen und das Bild des Tages suchen.
2017 standen Helden und Heldinnen im Fokus. In verschiedenen Fächern (Religion, Ethik, Kunst, Klassenlehrerstunde) und unter Leitung verschiedener Lehrkräfte wurden Vorbilder zu Papier gebracht. Dafür suchten die Schüler_innen zunächst nach Helden (Recherche im Internet) oder hatten bereits bei der Nennung des Begriffs konkrete Ideen. Die Schüler_innen verfassten dann ein Handout oder einen Steckbrief für die Infotafel und brachten zusätzlich den Helden in Textform, Symbolform oder als reale Abbildung (Foto, eigene Gemälde) auf Plakatgröße.
Im vergangenen Dezember war die ganze Schule Plattform für den  Adventskalender. Während man draußen an den Fenstern noch überlegen musste, um wen es sich auf dem Plakat handelt, wurde man in der Aula durch die Handouts informiert und konnte überprüfen, ob man zuvor richtig gelegen hatte.
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Bild oben: 1. FC 7 D  (Sieger HBS-Herbstturnier Jahrgang 5-7) und der Finalist ‚Die Pandas‘(stehend)

Bild unten:   Gucci  (Sieger HBS-Winterturnier Jahrgang 8-10) und der Finalist ‚FC Astana 08‘ (knieend)

Dezember 2017- HBS Winterturnier

Der 1. FC 7D (Jahrgangsstufe 5-7) und die Mannschaft Gucci (Jahrgangsstufe 8-10) gewannen das HBS-Winterturnier 2017. Beide Teams setzen sich gegen ihre Endspielgegner vom Herbstturnier durch. So konnte der 1. FC 7D sich über einen Sieg freuen, nachdem man das vorletzte Endspiel gegen ‚The Pandas‘ noch verloren hatte. Das Team Gucci konnte sich gegen das Team FC Astana 08 den zweiten Sieg in Folge holen.
Unterstütz wurde das Turnier durch Helfer der 1. Hilfe-AG unter Leitung von Frau Czwalinna und durch Schüler als Schiedsrichter.
Traditionell spendete jede Mannschaft für den guten Zweck. Dieses Mal konnten 50 Euro für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (englisch UN World Food Programme, WFP) gesammelt werden. Das Welternährungsprogramm ist eine gemeinsam von der Generalversammlung der Vereinten Nationen und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) getragene humanitäre Einrichtung und die wichtigste Institution der Vereinten Nationen im Kampf gegen den globalen Hunger.
Text: A.Winterhalder (22.12.2017)



100 Jahre Heinrich Böll

21.12.2017: 100. Geburtstag von Heinrich-Böll

Heute überreichten Herr und Frau Pieper aus Weiskirchen der Heinrich-Böll-Schule ein von Böll signiertes Exemplar seiner „Aufsätze, Kritiken und Reden“. Sie schenken dieses Buch der Schule zusammen mit vielen Zeitungsartikeln aus der Presse zwischen den Jahren 1971 bis 1985. Herr Pieper kannte Heinrich-Böll persönlich und hat von der Begegnung mit ihm erzählt.
Frau Fischer würdigte Heinrich-Böll in einer Ansprache vor Schülern der 10. Klassen, Lehrern und dem Ehepaar Pieper als einen der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Böll verfasste Romane, Kurzgeschichten, Hörspiele und Essays, in denen er die politische und gesellschaftliche Entwicklung der damals noch neuen Bundesrepublik kritisch beleuchtete und bekam dafür 1972 den Literaturnobelpreis verliehen.
Für diese kritische Begleitung wurde er damals von der Bildzeitung heftig angegriffen, bekam aber viel Unterstützung von Willi Brand, dem damaligen Bundeskanzler.

Die Schülerinnen und Schüler der HBS haben einen Film zum Geburtstag gedreht, der am 21. und 22. Dezember im Mehrzweckraum klassen- oder gruppenweise angeschaut und diskutiert werden. Herr und Frau Pieper schlossen sich einer Klasse an und diskutierten mit.

Heinrich-Böll war ein steter Mahner für die Menschenrechte und wir sind sehr stolz, dass die Schule seinen Namen trägt, denn er steht für Zivilcourage und tiefste Menschlichkeit.

Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der HBS haben zum Geburtstag von Heinrich Böll einen Film gedreht. Es geht darin einerseits um das Leben und Wirken von Heinrich Böll und darum, was er uns heute noch zu sagen hat: Um Zivilcourage und den Mut anders zu sein und sich einzumischen. Es geht aber auch um die Geschichte unserer Schule und warum sie Heinrich-Böll-Schule heißt.


19.12.17 Aufklärungsunterricht mal anders

Am 19. Dezember 2017 fuhr die Klasse 6e mit der Klassen- und Biologielehrerin Frau Staab nach Offenbach zu profamilia, der Deutschen Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung.
Schon seit vielen Jahren unterstützt profamilia Schulen im Bereich der Sexualerziehung in Form von Beratungen oder Informationsmaterialien. Für Schülerinnen und Schülern handelt es sich um ein neues, lebensnahes Thema, das gerade von den etwa Zwölfjahrigen als eher eklig gesehen wird. Themen wie Liebe, Küssen, Hygiene oder gar Sexualbeziehung ist ihnen noch ziemlich fern. Gerade deshalb sollte man recht vorsichtig an dieses Thema, das im Lehrplan der sechsten Klasse steht, herangehen.
Die jungen Pädagogen Maria und Florian haben aufgrund ihrer mehrjährigen Berufserfahrung ein gutes Gespür um mit Kindern dieses Alters zu sprechen. Nach einer kurzen allgemeinen Einführung  wurden die Jungen und die Mädchen getrennt. Sie konnten viele Fragen stellen, die kompetent und witzig beantwortet wurden. Alle fühlten sich gut aufgenommen, ernst genommen und konnten auch Fragen stellen, ohne irgendwelche Konsequenzen befürchten zu müssen. Nach zwei Stunden  fühlten sich die Nochkinder gut aufgeklärt und auf das Leben vorbereitet.
Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler waren sehr positiv; sie würden einen Besuch bei der profamilia weiterempfehlen.
(A. Staab)


29.11.2017: Schülerparlament

 

Am 29.11.2017 fand die erste Sitzung des neuen Schülerparlaments (SP) der Heinrich-Böll-Schule Rodgau statt. Das Schülerparlament ersetzt die frühere Klassensprecherversammlung. Die Sitzung fand während einer SV-Stunde (Schülervertretung)  statt, in welcher alle Klassen selbst die Stunde gestalten können.
In Abstimmungen können sie z.B. über bestimmte Dinge auch selbst entscheiden. Im Schuljahr 2016/ 2017 wurde beispielsweise über zwei Anträge der Klasse 9c abgestimmt. Diese fanden in der Schülerschaft eine Mehrheit und dann auch in der  Pädagogischen Gesamtkonferenz, in der Gesamtelternbeiratssitzung und in der Schulkonferenz.
Der Antrag 1 hatte zum Ziel, dass die Klassensprecherversammlung in Schülerparlament umbenannt wird  und mindestens zweimal pro Schulhalbjahr während einer regulären SV-Stunde tagt.
 Der Antrag 2 hatte zum Ziel, dass zunächst im Schuljahr 2017/ 2018 die Schülervertretung ein Budget von einem Euro pro Schüler erhält, um mehr Gestaltungsspielraum zu haben. Bei 570 Schülern wären das beispielsweise 570 Euro.
In der ersten Sitzung des Schülerparlaments ging es um die zukünftige Geschäftsordnung des Schülerparlaments, die Wahl der Schülervertreter für die Schulkonferenz und der Wahl der Stufensprecher. Zudem gab es einen Bericht vom Kinder-und Jugendparlament Rodgau, in welchem alle weiterführenden Schulen Rodgaus vertreten sind.
Darüber hinaus wurde in Ergänzung zu Antrag 2 ein  Vorschlag der Klasse 10c zum Budget 2017/ 2018 vorgestellt, über welchen auf der nächsten Sitzung abgestimmt werden soll. Die Klasse möchte gerne, dass ein Teil A (x %) des Geldes gespart und ein Teil B (x %) an eine gemeinnützige Organisation oder ein gemeinnütziges Projekt gespendet wird.
Die Leitung der historischen ersten Sitzung des HBS-Schülerparlaments hatten die Schulsprecher Max Westenburger und Hosea Salomon, sowie  Frau Baumann (SV-Verbindungslehrkraft) und Herr Winterhalder (UNESCO-Schulkoordinator).
Text: A.Winterhalder (Bild: Schülerparlament der Heinrich-Böll-Schule Rodgau 2017/ 2018)


‚Boy, you can sleep‘ - Zeitzeugengespräch mit Wolfgang Schad (*1924)

 

Bild: Andreas Winterhalder (Klassenlehrer 10c) und Wolfgang Schad (Zeitzeuge)

 

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c der Heinrich-Böll-Schule Rodgau erlebten eine besondere Geschichtsstunde im Rahmen ihres Gesellschaftslehreunterrichts. Wolfgang Schad, Jahrgang 1924, erzählte ihnen lebhaft aus seiner Kinder-, Jugend und Erwachsenenzeit  während der Naziterrorherrschaft ( 1933-1945). Herr Schad bekam schon als Kind im Jahr 1934 hautnah mit, wie die SS in Berlin Lichterfelde Mitglieder der SA gnadenlos erschossen hat. Die Naziführung begründete die Morde mit dem sogenannten „Röhm-Putsch“, Röhm war seinerzeit oberster SA-Führer. Hitler unterstellte Röhm, dass dieser gegen ihn putschen wolle. Von einem rechtsstaatlichen Verfahren konnte keine Rede sein, Röhm und viele seiner SA-Leute bekamen nicht einmal ein Gerichtsverfahren. Nazis ermordeten Nazis.
Lebhaft ist Herrn Schad in Erinnerung geblieben, wie mehrere Nazis einmal einen älteren Mann körperlich und seelisch angegriffen haben, weil dieser sie mit  ‚Guten Tag‘ statt ‚Heil Hitler‘ grüßte. Der Hut dieses Mannes rollte den Bordstein hinunter auf die Straße. Dieses Bild prägte sich ihm unauslöschlich in sein Gedächtnis.
Ein schönes Beispiel  für Solidarität mit den jüdischen Mitbürgern hatte er in Homburg an der Efz erlebt. Die Nazis machten Stimmung gegen jüdische Ladenbesitzer, man solle dort nicht einkaufen. Dennoch sind viele Bürger durch den Hintereingang in diese Geschäfte gegangen und haben trotz der Nazipropaganda dort eingekauft.
Die Schulzeit während der Naziherrschaft war für Wolfgang Schad mit bedrückenden Erlebnissen verbunden; besonders in Erinnerung ist ihm geblieben, wie einmal ein Lehrer einen Schüler furchtbar verprügelt hat, weil dieser keine Hausaufgaben gemacht hatte. Herr Schad erzählte den Schülerinnen und Schülern aber auch, dass damals viele Kinder und Jugendliche die Sport- und Freizeitangebote der Hitlerjugend wahrnahmen. Er selbst war immer mit Begeisterung dabei, wenn Geländespiele gemacht wurden oder es Mutproben zu bestehen gab.
Herr Schad erzählte, dass die Zeit bei den Pimpfen und später bei der HJ praktisch eine vormilitärische Ausbildung war und Teil der nationalsozialistischen Pläne die Jugend für den kommenden Krieg vorzubereiten. Die Nazis selbst, die Partei und ihre Repräsentanten, seien bei ihm selbst und bei vielen anderen nicht sehr beliebt gewesen, Hitler aber sei von vielen sehr verehrt worden.
1938 ließen die Nazis die jüdischen Synagogen abbrennen. Herr Schad lebte zu diesem Zeitpunkt in Gießen. Sein Vater befahl ihm zwar, nicht hinzugehen, aber er tat es trotzdem. Die Ereignisse und der schwelende Geruch in der Nase hat ihn noch lange Zeit begleitet und beschäftigt. Von seiner Zeit als Soldat im Afrikafeldzug wollte er nicht viel erzählen. Er war sehr froh, als 1943 der Krieg für ihn zu Ende war. Damals sagte ein britischer Soldat zu ihm: „Boy, you can sleep“, weil er wusste, wie stark alle Soldaten zu dieser Zeit von Müdigkeit geplagt waren. Von Herrn Schad als Neunzehnjährigem fiel aber eine viel größere Last als die Müdigkeit ab: Die ständige Todesgefahr und der Druck durch der Offiziere war weg und er war unbeschreiblich erleichtert.
Auf dem Weg Richtung afrikanischer Atlantikküste fuhren die deutschen Kriegsgefangenen auf einem offenen und bewachten Zug. Bei einem Halt wollten ein paar arabische Kinder den sehr durstigen Deutschen Wasser aus einer Zapfsäule bringen. Sie wurden von französischen Polizisten mit einer Peitsche daran gehindert und Herr Schad spürte den Hass, den die Polizisten auf die Deutschen hatten. Dann kam aber ein amerikanischer Offizier vorbei und sagte den Jungs, dass sie den Gefangenen das Wasser bringen könnten. Der Offizier half auch selbst mit und für Herrn Schad war das der Moment, in dem  Amerika für ganz stark an Ansehen gewann.
Auf dem Weg in die USA mussten die Schiffe mit den Gefangenen Zickzack fahren, wegen der deutschen U-Boote. In New York sah Herr Schad als erstes die Freiheitstatue und ein neuer Lebensabschnitt begann für ihn. Am Bahnhof standen zwei Züge bereit, einer mit Viehwaggons, der andere war ein Personenzug mit allem Komfort. Herr Schad und alle deutschen Gefangenen gingen automatisch zu den Viehwaggons, als es plötzlich hieß, dass sie zum anderen Zug sollen. „Bei uns werden Menschen wie Menschen behandelt und  nicht wie Vieh“ wurde den Deutschen gesagt. Selbst dann konnten es manche noch nicht fassen und dachten, dass das böse Ende noch kommen würde, vor allem auch wegen der guten Verpflegung im Lager. Es waren aber keine Henkersmahlzeiten, sondern die Amerikaner behandelten die Deutschen, ihre Feinde im zu Ende gehenden Krieg, sehr anständig.
Die furchtbaren Verbrechen, die die Nazis in deutschem Namen begangen hatten, waren anfangs für Herrn Schad nur Gräuelpropaganda. Sogar als sie in einem amerikanischen Kino die Leichenberge in einem Film aus einem deutschen Konzentrationslager sahen, dachten viele, dass man Bombenopfer dort hingebracht hätte. Erst nach und nach wurde Herrn Schad klar, dass es wahr war: Über sechs Millionen Menschen wurden von den Nazis ermordet, nur weil sie die jüdische Religionszugehörigkeit hatten, zur Volksgruppe der Sinti und Roma gehörten oder keine Anhänger der Nationalsozialisten waren. Dazu kamen dann über 50 Millionen Tote aufgrund des Krieges, der von Nazi-Deutschland angefangen wurde.
Nach einigen Jahren in den USA und dann auch noch in England konnte Wolfgang Schad 1947 zum ersten Mal wieder zurück nach Deutschland kommen und abermals begann ein neuer Lebensabschnitt. Diesmal war es aber ein anderes Deutschland, ein Deutschland ohne Terrorherrschaft. 
Rückblickend denkt Herrn Schad, dass viel zu viele Menschen in Deutschland auf die Nazipropaganda      hereingefallen sind und einfach geglaubt haben, was ständig wiederholt wurde. Viele konnten es lange nicht glauben, dass durch die Presse ganz bewusst Lügen verbreitet wurden, um die Bevölkerung zu manipulieren.
Die Schüler der 10c stellten Herrn Schad viele Fragen und er beantwortete alle Fragen sehr offenherzig. Seine Frau hat als kleines Mädchen erlebt, wie ein Freund der Familie einmal abends anklopfte. Sie musste auf ihr Zimmer, hat aber trotzdem durch die Tür gesehen, wie der Gast ihren Eltern seinen blutigen, nackten Oberkörper gezeigt hat. Er war im Konzentrationslager schwer misshandelt worden, die Folterspuren am Körper waren gut zu sehen.
Besonders bewegt war Herr Schadt, als in den 60er Jahren der damalige Bundesverteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland und spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt einmal anlässlich einer Gelöbnisrede zu jungen Rekruten der Bundeswehr gesagt hat: „Ihr könnt sicher sein: Dieser Staat betrügt Euch nicht.“ Herr Schmidt wusste, von was er redete. Er war während des 2. Weltkrieges selbst Soldat für Deutschland gewesen, allerdings wie Herr Schadt in einem Deutschland, in dem eine Verbrecherbande an der Macht war.
Jeder Schüler der 10c hatte im Nachgang der Veranstaltung die Aufgabe eine der vielen Geschichten von Herrn Schad aufzuschreiben und mit einem eigenen Titel zu versehen. Eine davon hieß: „Der falsche Zug“.
Text: A.Winterhalder(30.10.2017)


18.12.17: In vorweihnachtlicher Stimmung zu den Städtischen Bühnen


Am 18.12.2017 fuhr der gesamte sechste Jahrgang voller Erwartungen mit seinen Lehrern Frau Ackermann, Frau Niehuesbernd, Frau Sachser, Frau Staab und Herrn Reefschläger voller Erwartung zu den Städtischen Bühnen Frankfurts. Aufgeführt wurde in Frankfurt erst zum zweiten Mal das Stück „Tintenherz“ nach dem Roman von Cornelia Funke, inszeniert von Rüdiger Pape. Insgesamt gibt es nur acht Vorstellungen dieses Stücks.
Alle Zuschauerinnen und Zuschauer wurden schnell in die Handlung anhand verschiedener Bühnenbilder eingeführt, als auch durch filmische Projektionen. Besonders gut gelungen ist das Verweben der realen Figuren mit den Projektionen. Auch wurde das Publikum nicht nur inhaltlich mitgerissen, diverse Antworten aus dem Publikum wurden in das Stück aufgenommen und mitintegriert.
Auch aus der Versenkung erschienene Bühnenbilder und Schauspieler, die plötzlich und unerwartet da waren oder durch den Zuschauersaal zur Bühne liefen, amüsierten alle sehr. Schreck und Amüsement führten zu einem kurzweiligen Erlebnis.
Nach circa 90 Minuten verließen etwas 500 Zuschauerinnen und Zuschauer mit strahlenden Gesichtern das Theater. Schon jetzt wurde die Frage gestellt, ob denn in baldiger Zukunft wieder ein Besuch zum Theater anstehe.
Da lassen wir uns mal überraschen, was demnächst aufgeführt wird. (Geschrieben von A. Staab)


29.11.17: Handball-Jugend trainiert für Olympia


Am Mittwoch, den 29.11.2017 war es für die Teilnehmer der Handball-AG der Heinrich-Böll-Schule endlich soweit, ein Handballturnier, bei dem gegen andere Schulen gespielt wird, stand auf der Tagesordnung. Es waren noch zwei andere Schulen vertreten, die Geschwister-Scholl-Schule aus Rodgau, sowie die Einhardschule aus Seligenstadt. Angereist mit 13 Spielern und 3 Spielerinnen zur Unterstützung war die Motivation groß und der Wille stark.
Das erste Spiel unserer Mannschaft startete um 10.10 Uhr gegen die Einhardschule, die das erste Spiel nur knapp mit einem Tor verlor. Nach anfänglicher Treffunsicherheit auf Seiten der Heinrich-Böll-Schule lag man zu Beginn mit 0:4 Toren zurück. Dies hielt jedoch nicht lange an und der Mittelmann Lennart Jackl warf 4 Tore und man konnte den Zwischenstand auf 4:5 verkürzen. Im folgenden Verlauf des Spiels konnten sich auch die anderen Mannschaftsmitglieder einbringen und das Spiel geschah auf Augenhöhe. Zum Schluss fehlte leider ein Tor und das Spiel ging 12:13 für die Einhardschule aus.
Nichtsdestotrotz war man auch für das zweite Spiel hochmotiviert, da es sich hier um einen direkten Derbygegner aus Rodgau handelte. Nach einer starken Anfangsphase konnte man nach kurzer Zeit mit 5:4 in Führung gehen. Das Zusammenspiel im Angriff war gut und die Abwehr stand stabil. Im weiteren Verlauf trafen die Gegner der Geschwister-Scholl-Schule jedoch sicherer und konnten mit einer 7:12 Führung in die Halbzeitpause gehen. Aufgrund der starken Einzelaktionen sowie auch guter Zusammenspiele der Gegner hatten man nur noch wenig Kontrolle über das Spiel und die Führung konnte seitens der Gegner ausgebaut werden (8:18). Durch eine stabile Abwehr und schönes Tempospiel nach vorne konnte man gegen Ende des Spiels den Rückstand nochmals verkürzen und beendete das Spiel mit einem Endstand von 14:21.
Ein ganz großes Lob geht an die Spieler der Heinrich-Böll-Schule die erst seit wenigen Wochen zusammenspielen und dafür eine tolle Leistung zeigten, den Kopf nie hängen ließen und die Schule gut vertraten. Ebenso geht ein Lob an die Jüngsten des Teams (Bryan und Roshan), die die Mannschaft von der Bank aus unterstützten und coachten, sowie an die Mädels (Mia, Isabel und Sandra) der Handball-AG, die ebenfalls anfeuerten und immer aufbauende Worte fanden.


7.12.17: Schnupperabend

 

Herzliche Einladung an die Eltern und Schüler der 4. Klassen zum Schnupperabend am 07.12.2017 von 17.00 bis 19.30 Uhr an der Heinrich-Böll-Schule.
Eltern und Kinder können sich an diesem Abend unabhängig voneinander ein Bild von der HBS und ihrem Angebot machen. 

Dies bieten wir an:

- Die fünften und sechsten Klassen unserer Schule werden an diesem Abend ihre Klassensäle öffnen und Einblick in ihre Arbeit gewähren.
- Ausstellungen werden über unser Schulleben informieren.
- Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen können an verschiedenen Stationen im Hause an Mitmach-Aktivitäten teilnehmen.
- Die Eltern der Viertklässler können sich unter fachkundiger Führung unsere Schule anschauen. Dabei beantworten wir gerne Ihre Fragen.
- Die Veranstaltung beginnt mit einem kurzen Begrüßungs-Programm in der Pausenhalle.
Wir freuen uns auf Sie und auf Ihre Kinder.


Förderverein überreicht neue Nähmaschinen für die Heinrich-Böll-Schule
Der Förderverein der Heinrich-Böll-Schule Rodgau hat zusammen mit der Volksbank Maingau den Fachbereich Polytechnik der HBS mit dem Kauf von sieben neuen Nähmaschinen unterstützt. In Anwesenheit der Fachbereichsleiterin Frau Czwalinna erfolgte  die Übergabe der Nähmaschinen durch den Fördervereinsvorsitzenden Herrn Winterhalder, sowie Herrn Köhler und Frau Krompos von der Volksbank Maingau . Die Nähmaschinen werden künftig im Wahlpflichtkurs Polytechnik (7.-10.Klasse) im Bereich Textiles Gestalten zum Einsatz kommen.

Bild: Herr Winterhalder (Vorsitzender Förderverein HBS Rodgau), Jens Köhler und Tamara Krompos (Volksbank Maingau), Frau Czwalinna (Fachbereichsleiterin Polytechnik)


2.11.17: Heinrich-Böll-Schule beim 1. Rodgauer UNO-Dialog
40 Schülerinnen und Schüler aus der 10. Jahrgangsstufe der Heinrich-Boll-Schule nahmen beim ersten Rodgauer UNO-Dialog teil. Die Organisation der Vereinten Nationen besteht seit 1945 (Englisch: United Nations Organisation). Dr. Ekkehard Griep, stellvertretender Bundesvorsitzender Deutsche Gesellschaft für dir Vereinten Nationen (DGVN) und mehrjähriger Mitarbeiter der Vereinten Nationen (VN) in New York, sowie Christian E. Rieck, Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam und ehemaliger Mitarbeiter der Regionalvertretung der VN  in Mexiko, diskutierten gemeinsam mit den Schülern über die Rolle der Vereinten Nationen in der aktuellen Weltpolitik. Die Krisen im Irak, Syrien, Mali und Nordirak wurden hierbei ebenso angesprochen, wie die Rolle Deutschlands innerhalb der VN. In Mali sind derzeit etwa 1000 deutsche Soldaten bei einer Friedensmission der Vereinten Nationen im Einsatz. Die Bundesrepublik Deutschland ist viertgrößter Beitragszahler der 194 Mitgliedsländer bei den Vereinten Nationen und allein deshalb schon sehr wichtig für dieses weltweit einzigartige Forum. So betonte Herr Griep, dass nur innerhalb der Vereinten Nationen alle Länder der Welt die Möglichkeit haben gleichberechtigt über die großen Herausforderungen unserer Zeit zu diskutieren und gemeinsam zu entscheiden. Herr Winterhalder von der HBS Rodgau wies darauf hin, dass alle Länder der Welt sich verpflichtet haben bis zum Jahr 2030 im eigenen Land  17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in die Praxis umzusetzen (UN-Agenda 2030). Nach dem Gespräch hatten die Schüler zusammen  mit ihren Lehrern noch die Möglichkeit die Wanderausstellung ' Vereinte Nationen : Geschichte, Gegenwart und Zukunft' im Foyer des Rathauses zu besichtigen, welche in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Hessen der DGVN für zwei Wochen ins politische Zentrum der Stadt Rodgau geholt werden konnte.Heinrich-Böll-Schule beim 1. Rodgauer UNO-Dialog


Bild: Foyer im Rathaus Rodgau, UN-Ausstellungseröffnung 24.10.2017

Bild: Saal der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rodgau, UN-Ausstellungseröffnung 24.10.2017

24. Oktober 2017: Internationalen Tag der Vereinten Nationen in Rodgau: UNO-Friedenscup 2017 und UN-Wanderausstellung:

‚Vereinten Nationen – Geschichte, Gegenwart, Zukunft‘

Am 24. Oktober 2017, dem internationalen Tag der Vereinten Nationen, begrüßten der Rodgauer Bürgermeister Jürgen Hoffmann und Andreas Winterhalder vom Landesverband Hessen der DGVN (Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen) knapp 100 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleiter im Stadtverordnetensaal der Stadt Rodgau. Zum einen wurde an diesem Tag die zweiwöchige Wanderausstellung ‚Vereinten Nationen – Geschichte, Gegenwart, Zukunft‘  im Foyer des Rathauses eröffnet, zum anderen fand im Anschluss an die Ausstellungseröffnung zum ersten Mal der UNO-Friedenscup in Rodgau statt Die Ausstellung wurde anlässlich des 70. Jahrestages der Vereinten Nationen von der DGVN gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt entwickelt und wandert seit Oktober 2016 mit großem Erfolg durch ganz Deutschland. Sie ist in Rodgau vom 24.10.-07.11.2017 zu sehen.
Der Vorsitzende des Landesverbandes Hessen der DGVN Dustin Dehez hatte zusammen mit der Stadt  Rodgau die hessischen UNESCO-Projektschulen, sowie örtliche weiterführende Schulen zur UN-Ausstellungseröffnung eingeladen. Die UNESCO ist die Bildungsorganisation der Vereinten Nationen und ist zum Beispiel für das Weltkultur und Weltnaturerbe, sowie die Betreuung und Förderung des weltweiten Netzwerkes von  UNESCO-Projektschulen zuständig. UNESCO-Projektschulen engagieren sich auch in außerunterrichtlichen Projekten in besonderer Weise für die Ziele der Vereinten Nationen: Frieden, Menschenrechte, Bewahrung der Natur.


Im Anschluss an die UN-Ausstellungseröffnung fand dann der vom Landesverband Hessen  ebenfalls organisierte UNO-Friedenscup in Rodgau statt. Zehn Mannschaften spielten mit. Im Finale gewann die August-Bebel-Schule aus Wetzlar gegen die Goetheschule aus Dieburg. Dritter wurde die Limesschule aus Idstein vor der Georg-Büchner-Schule aus Rodgau. Platz 5 teilten sich die Teams der Anna-Schmidt-Schule (Frankfurt), Heinrich-Böll-Schule (Bruchköbel), Geschwister-Scholl-Schule (Rodgau) und die Heinrich-Böll-Schule aus Rodgau. Platz 9 ging an die Albert-Schweitzer-Schule aus Offenbach. Last but not least belegte die Humboldt-Schule aus Bad Homburg den 10. Rang. Das Turnier wurde ohne Schiedsrichter gespielt, d.h. die Spieler mussten strittige Entscheidungen unter sich selbst klären. Dies hat fast immer gut geklappt, nur einmal musste die Turnierleitung ein ‚Wembley-Tor‘ aberkennen. Durch Sponsoren und Spenden der teilnehmenden Schulen konnte eine Summe von 100 Euro zusammen kommen, welche für die Arbeit von UNICEF in Bangladesch gespendet wurde. Dort sind derzeit über eine halbe Million Rohyniga-Flüchtlinge aus dem Nachbarland Myanmar in Notunterkünften dringen auf Hilfe angewiesen. Der UNO-Friedenscup wird zur Freude aller Teilnehmer auch 2018 wieder stattfinden, am 24. Oktober 2018, dem Internationalen Tag der Vereinten Nationen!

Bild: UNO-Friedenscup 2017, August-Bebel-Schule aus Wetzlar


„Hessischer Tag der gesunden Schulverpflegung 2017“
Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Cateringkurs Jahrgang 9 unter Leitung von Stefanie Czwalinna am „Hessischen Tag der gesunden Schulverpflegung“.

Bereits am Vortag wurde der Stand in der Pausenhalle aufgebaut, Plakate geschrieben und die Lebensmittel vorbereitet. Denn am „Tag der gesunden Schulverpflegung“ ging es für das Catering-Team schon früh los. Kräuterquark mit frischen Kräutern, Vollkornpizzateig ansetzen für die Mini-Pizzen, Obst und Gemüse schnippeln. Allerdings musste das Obst und Gemüse nur gewaschen und nicht geschält werden. Denn die Birnen, Äpfel, Trauben und Karotten kamen direkt vom Odenwaldbauer, dem Stand zwischen Edeka Ermel und Rofu in Dudenhofen. Beim Odenwaldbauer wird genau wie in der HBS viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Und wenn Obst nicht gespritzt wird, muss es nicht geschält werden und die ganzen Vitamine, die gehäuft direkt unter der Schale liegen, bleiben erhalten.

Neben leckeren Sticks produzierten die Schüler und Schülerinnen aus Obst und Gemüse auch Smoothies. Präsentiert wurden die Sticks und Smoothies in den neuen, nachhaltigen Biokunststoffbechern, die aus dem Gewinn von „#weilwirweiterdenken“ für die HBS angeschafft wurden.

Die viele Arbeit des Cateringteams und die schöne Präsentation haben sich gelohnt. In den Pausen wurde alles verkauft! Die Pizzen (Käsepizza und Salami Pizza mit Halal-Salami) mussten sogar in der 3. und 4. Stunde weiterproduziert werden.

Stefanie Czwalinna hat mit ihrem Team wieder einmal bewiesen, dass gesundes Essen auch lecker schmeckt. Gerade im Zeitalter von Fast-Food, Fertigprodukten und zu viel Fleisch hat sie den Schülern und Schülerinnen der Heinrich-Böll-Schule echte Alternativen vorgestellt.


Bild oben: Gucci  (Sieger HBS-Herbstturnier Jahrgang 8-10) und der Finalist ‚FC Astana 08‘

Bild unten:   ‚Die Pandas‘(knieend) (Sieger HBS-Herbstturnier Jahrgang 5-7) und der Finalist 1. FC 7 D

Auftakt der HBS-Fußballturniere 17/18

 

,Die Pandas‘ und Gucci sind HBS- Herbstturniersieger 2017

 

Zum Auftakt der HBS-Turnierserie 2017/ 2018 gewannen die Pandas im Endspiel gegen den  1. FC 7 D das HBS- Herbstturnier in der Jahrgangsstufe 5-7. In den Jahrgängen 8-10 setzte sich die Mannschaft Gucci im Finale gegen den HBS-Sommerturniersieger  FC Astana 08 durch. Tradition ist es immer, dass jede Mannschaft eine kleine Spende für einen guten Zweck gibt. Dieses Mal kamen durch die zehn teilnehmenden Teams insgesamt  50 Euro zusammen, die zu 100% an UNICEF überwiesen wurden. UNICEF ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen und hilft weltweit Kindern in Kriegs und Krisengebieten.



Reaktionsweg plus Bremsweg gleich Anhalteweg

Diese Formel ist nicht nur im Physikunterricht wichtig. Sie zu kennen kann Leben retten! Aber gerade Kinder können das Tempo eines näherkommenden Autos oft nicht richtig einschätzen. Geschweige denn den Anhalteweg voraussehen. Um genau diese wichtigen Fähigkeiten im Straßenverkehr zu trainieren, durften die fünften Klassen der Heinrich-Böll-Schule zwei Tage am ADAC-Programm „Achtung Auto“ teilnehmen.

Speziell ausgebildete Moderatoren übten mit den Schülern und Schülerinnen alltägliche Verkehrssituationen besser bewerten zu können. So lernten die
Teilnehmer beispielsweise durch Laufversuche den Zusammenhang mit eben jener Formel „Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg“. Sie erlebten außerdem durch eine Vollbremsung als Beifahrer wie wichtig das Angurten und – je nach Körpergröße und Alter – eine Sitzerhöhung ist. Kurz gesagt: Nicht alles was sich bewegt kann sofort anhalten!

Die Aktion „Achtung Auto“ wird ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Michelin Reifenwerke KGaA. Die Fahrzeuge stellt die Opel AG zur Verfügung.


Infos zu den AGs finden Sie hier


Wir haben eine neue Schulleiterin !!!

Foto: S.  Meißner, Leiterin des Schulamts Offenbach überreicht Petra Fischer (rechts) die Ernennungsurkunde

Neue Schulleiterin an der Heinrich-Böll-Schule

Seit 11. September hat die Heinrich-Böll-Schule eine neue Schulleiterin: Petra Fischer. Für Fischer ist das System der Integrierten Gesamtschule die Antwort auf die Probleme unserer Zeit: Inklusion und Seiteneinsteiger erfordern genaues Hinsehen, was in einer IGS schon strukturell bestens möglich ist. Außerdem fördert die IGS die vorhandenen Begabungen aller Schüler und Schülerinnen und entwickelt eventuelle Defizite.

Fischer unterrichtete von Anfang an im Bereich der IGS. An der Edith-Stein-Schule in Offenbach arbeitete sie mit an der Umwandlung der Schule von einer Kooperativen in eine Integrierte Gesamtschule. Sie übernahm zu ihren Aufgaben als Lehrerin die Stelle der pädagogischen Leitung und wurde 2006 Rektorin. Während einer Schulleitungsvakanz an der ESS musste sie situationsbedingt bereits dort zusätzliche Verantwortung übernehmen.
Sie wurde dann für zweieinhalb Jahre als Dezernentin für die Integrierten Gesamtschulen an das Staatliche Schulamt in Frankfurt abgeordnet. Dort hatte sie die Schulaufsicht über 12 Schulen und 3 Planungsgruppen für Neugründungen.

Nachdem sie sich zwischenzeitlich im Staatlichen Schulamt Offenbach auch um die Aufnahme und Beratung von Flüchtlingen kümmerte, hat sie jetzt mit Freude die Leitung der Heinrich-Böll-Schule übernommen, eine Schule, die zu Schülern, Lehrern und Eltern – und zu ihr - passt. Sie möchte sich in den nächsten Wochen einarbeiten, alle kennenlernen und das bewahren, was sich bisher bewährt hat, aber auch die Augen offen halten für gute Erfahrungen anderer Schulen und die Heinrich-Böll-Schule behutsam weiterentwickeln.


Nächster Up-Cycling-Treff am 8. September 2017

Nach der Sommerpause startet wieder der  Rodgauer Up-Cycing-Treff. Kinder und Erwachsene sind am Freitagnachmittag, 8. September, dazu in die Heinrich-Böll-Schule eingeladen. Es gibt keine feste Anfangs- oder Endzeit, sondern jeder kann so kommen, wie es zeitlich passt. Der Raum EG13 ist von 13.00 bis 16.00 Uhr fürs Up-Cyclen geöffnet.

Im September geht es noch einmal um das Thema Eulen. Mitzubringen sind Schere, Kleber, Bleistift und 2 Euro für zusätzliches Material, das zur Verfügung gestellt wird.

Weitere Informationen erhalten Sie per Mail (presse@hbs-rodgau.de) oder unter der 0177-2937499


Dickes Lob für HBS-Schüler

Im vergangenen Schuljahr haben Schüler und Schülerinnen der Heinrich-Böll-Schule gleich dreimal die Rodau für das Citizen Science Projekt „Plastik Piraten“ wissenschaftlich untersucht. Für die hohe Qualität ihrer Arbeit wurden sie jetzt  gelobt. „Ein großes Dankeschön für den Superzustand der eingereichten Daten und für die sorgsame und gewissenhafte Arbeit“ so Tim Kiessling von der Kieler Forschungswerkstatt. Die Forscherwerkstatt dokumentiert alle bundesweit erhobenen Daten auf einer digitalen Deutschlandkarte. Anschließend werden alle Daten gemeinsam mit Prof. Dr. Thiel (Universidad Catolica del Norte in Coquimbo, Chile) ausgewertet.

Bei den Forschungsaufträgen, die die Schüler bearbeiten mussten, ging es um verschiedene Aspekte:. Flussbeschreibung und Fließgeschwindigkeit, Müll am Flussufer, Müllansammlungen und Treibender Müll. Auch die Forschungsmethoden waren fest vorgegeben. So mussten sie beispielsweise GPS-Daten auslesen oder neun Transekte (Stationen zum Messen von wissenschaftlichen Daten) anlegen. Ein speziellen Netz fing Treibgut ein. Nach der Untersuchung vor Ort musste das gesamte Treibgut auf eventuell vorhandenes Mikroplastik untersucht und alle gewonnen Daten auf die Website www.wissenschaftsjahr.de/jugendaktion hochgeladen werden.

Die gute Nachricht: Die Rodau und ihre Umgebung sieht gut aus. Zumindest an den Untersuchungsplätzen in Nieder-Roden und Dudenhofen. In Jügesheim (an der Wasserschlange) fanden die Schüler dagegen viele Zigarettenstummel und Plastikmüll. Sparziergänger warfen sogar während der Untersuchung einfach im Vorgehen ihren Plastikmüll von der Brücke in die Rodau.


14.8.17 Einschulungsfeier der neuen 5. Klassen

 

"Heinrich-Böll-Schule – ein Ort zum Wohlfühlen und Lernen"

So beschrieb Barbara Streb, stellvertretende Schulleiterin, den neuen Fünftklässler ihre neue Schule. „Lernen muss Spaß machen“ motivierte sie die Neuankömmlinge. Und dass das in der HBS auch so ist, zeigten die Raps, Lieder und Sketche der Sechstklässler. Traditionell hatten sie für die „Neuen“ ein buntes Programm auf Deutsch und auf Englisch einstudiert.

Mit großen Augen verfolgten die Fünftklässler und Ihre Eltern das eigens für sie zusammengestellte Programm. Aber so richtig konzentrieren konnten sie sich nicht. Die Neugierde auf ihre Klassenkammeraden und natürlich auf die Klassenlehrerin war einfach zu groß. Erleichtert gingen die insgesamt fünf neuen Klassen zum gemeinsamen Foto bevor sie ihre Klassenräume in Besitz nahmen. Den Rest der Schule werden sie ganz in Ruhe in der Einführungswoche kennenlernen, damit sie am Ende dieser Woche sagen können: HBS -  meine Schule!


Einschulungsfeier der Heinrich-Böll-Schule am 14. August 2017

Am kommenden Montagnachmittag lädt die Heinrich-Böll-Schule ihre neuen Fünftklässler um 17 Uhr gemeinsam mit Ihren Familien zur Einschulungsfeier ein.

Die Feier beginnt mit einem kleinen Unterhaltungsprogramm der sechsten Klassen, um die neuen Mitschüler und Mitschülerinnen willkommen zu heißen. Nach der anschließenden Bekanntgabe der Klassenzusammensetzungen geht es für die Schüler und Schülerinnen nach dem ersten Fototermin für die Homepage in die neuen Klassenräume. Währenddessen erhalten die Eltern weitere Informationen in der Pausenhalle.

Noch ein wichtiger Termin: Der erste Elternabend findet am Dienstag, 22. August, um 19.00 Uhr statt. An diesem Abend stehen den Eltern neben den Klassenlehrer/-innen auch Mitglieder der Schulleitung sowie Schulsozialarbeit und Vertreter des Fördervereins als Gesprächspartner zur Verfügung