"Zusammen werden wir die Welt ein bisschen besser machen"
- Präsentation der WTW-Projekte des 8. Jahrgangs
Wir tun was – unter diesem Leitgedanken entwickelten die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs auch in diesem Jahr wieder verschiedene gemeinnützige Projekte. Wie schon die Gruppen der letzten Jahre orientierten sie sich dabei an den 2015 verabschiedeten 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung der UN.
Am 24. Februar präsentierten die Achtklässler der Öffentlichkeit stolz, was sie getan hatten, um zur Umsetzung von Zielen wie „Keine Armut“, „Leben an Land/ Wasser“ oder „Kein Hunger“ ein kleines Stück weit beizutragen. Nach begrüßenden Worten von Schulleiterin Barbara Streb ergriff Gast Rafael Ledwig vom Stadtteilbüro Nieder-Roden, durch welches verschiedene Projekte zur Förderung des Miteinanders im Stadtteil organisiert werden, das Wort. Er kam zur Präsentation, um sich für die Teilnahme der Klasse 8e an einem vom Stadtteilbüro initiierten Aufräumprojekt zu bedanken. Erwachsene Freiwillige aus dem Rodgau trugen hierbei gemeinsam und im Austausch mit den Achtklässlern zur Säuberung des Stadtteils als bei. Bei Projekten wie diesen werde klar, dass Lernen nicht nur in, sondern auch vor der Schule stattfinde, wie auch schon Schulleiterin Barbara Streb mit Blick auf die Chancen des Fachs WTW betont hatte.
Dabei war es für die Schülerinnen und Schüler nicht immer leicht gewesen, gleich ein passendes Projektthema zu finden, dessen Machbarkeit zu überprüfen, die Arbeitsphasen zu strukturieren, ihre Umsetzung unter Berücksichtigung aller Eventualitäten anzugehen und das Projekt letztendlich zu dokumentieren. Auch mussten manch kleine und große Hürden wie schwierige Telefongespräche, die Beschaffung von Geldern und Materialien, Unstimmigkeiten in der eigenen Gruppe oder auch das totale Scheitern und Aufgeben von Projektideen genommen werden. Umso erleichterter wurden an diesem Dienstagnachmittag die Ergebnisse der monatelangen Arbeit in der Pausenhalle der Schule präsentiert. Unter den diesjährigen Projekten fanden sich selbstgebaute Insektenhotels, Brut- und Fledermauskästen, selbsthergestellte Futterknödel für Vögel, Unterstützungsaktionen für Kindergarten- und Grundschulkinder, Spendenaktionen für ein Obdachlosenheim, den „Tante Emma“ – Laden, einen Kindergarten, das Rote Kreuz und den Schulgarten, das Ausprobieren und Zusammentragen nachhaltiger Rezepte und das Spielen und Sprechen von Senioren des lokalen Altenheims.
Der Erlös des Getränke- und Essensverkaufes und gesammelte Spenden aus der Projektphase in Höhe von 150,-€ konnten „Tante Emma“ Rodgau e.V. übergeben werden.
Fotos & Text: N. Lorenz, 02.03.26