Vorlesewettbewerb 2015

 

Knapper Vorsprung für Sarah Mai

 

Mit nur einem Punkt Vorsprung vor Tara Tabea Likar (6d) wurde Sarah Mai (6b) Schulsiegerin der Heinrich-Böll-Schule beim jährlichen Lesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels.

 

Auch die anderen Leser machten es der Jury wieder schwer. Alle hatten sich zwar schon als Klassensieger qualifiziert, aber beim Schulentscheid wurde noch strenger bewertet: Auswahl des Textes, Betonung, Spannung usw. „Ich lese gerne. Aber vor anderen Leuten laut vorzulesen ist ein anderes Gefühl“ erzählte Jurymitglied Luka Buchele (7c). Für ihn war die Arbeit in der Jury auch ein Perspektivenwechsel. Letztes Jahr vertrat er als Schulsieger die HBS beim Kreis-, Bezirks- und Landesentschied.

 

Vorgelesen wurde wieder aus Klassikern wie „Das fliegende Klassenzimmer“ oder den „Drei ???“ und aus aktuellen Jugendbüchern wie zum Beispiel „Glücksbäckerei“ oder „Du kannst keinem trauen“. Dieses Buch, ein Krimi für Jugendliche, kam übrigens so gut bei den Zuhörern an, dass viele es auch lesen wollen.

 

Was auch in der heutigen Zeit den Reiz am Lesen ausmacht: „Bücher lesen ist in eine Welt abtauchen“. So beschrieb es eine Teilnehmerin. Die meisten Schüler und Schülerinnen bevorzugen übrigens Bücher aus Papier. „Richtige Bücher liegen so schön in der Hand, außerdem kann man sie in der Bücherei kostenlos ausleihen.“ So begann die Diskussion zum Thema ebooks. Denn für ebook-Nutzer sind die kleinen Geräte praktisch und handlicher als herkömmliche Bücher. Es stimmt schon, dass es im Urlaub toll ist, mehrere Bücher in einem kleinen Reader in der Handtasche transportieren zu können. Wenn die Technik aber mal nicht funktioniert geht eben gar nichts mehr. Diese Erfahrung machte leider auch Simon Mehl. Als er ganz modern mit seinem ebook am Lesewettbewerb loslegen wollte, stürzte sein Gerät ab. Ein anderer Teilnehmer sprang schnell ein, bis Simons elektronisches Gerät wieder lesebereit war.

 

Alle Leser erhielten nach dem Vorlesewettbewerb eine Urkunde und Buchpreise. Stolz gruppierten sie sich noch für das gemeinsame Foto um den roten Sessel, dem Ehrenplatz der Schulsiegerin.


Wettbewerb 'Weitblick': „Eine Delikatesse für Handwerker“

 

Mit diesen Worten beschrieb Dr. Ulrich Deutsch (Jurymitglied beim Wettbewerb „Weitblick“) in seiner Laudatio den Wettbewerbsbeitrag von Lukas Zimmermann und Jessica Bez, beide Klasse 7 der Heinrich-Böll-Schule, bei der Preisverleihung der Ingenieurkammer Hessen. Die „stabile, schlanke, filigrane, hervorragende Arbeit“ setzte sich gegen 248 andere selbstgebaute Türme durch und erreichte in der Kategorie 1 (bis Klassenstufe 8) den 1. Platz. Lukas und Jessica vertreten damit am 12. Juni Hessen im Bundesentscheid in Berlin.

 

Bereits seit 2007 schreibt die Ingenieurkammer Hessen einen Schülerwettbewerb aus. In diesem Jahr war die Aufgabe einen 80 Zentimeter hohen Turm mit einer Aussichtsplattform bei 70 Zentimetern zu bauen. An der HBS beschäftigten sich 16 Schüler und Schülerinnen im Rahmen der MINT-Akademie, einem neuen Angebot der HBS für die Klassen 7 und 8, zunächst theoretisch mit dem Thema „Türme“. So erarbeiteten sie sich zum Beispiel mit Spagetti und Marshmallows Kenntnisse über Statik. Danach wurde in Zweier- und Vierer-Gruppen an eigenen Designs gebaut.

Sogar eigenes Werkzeug wurde entwickelt: Damit die dünnen Hölzer (6 mm) perfekt ineinander passten, baute sich Lukas aus einem Hölzchen mit Gitarrenschleifpapier ein individuelles Schleifgerät, mit dem er in jedes Holzstück des Turms zwei Einkerbungen schleifen konnte. Kein Wunder, dass Lukas Berufswunsch „etwas mit Holz“ ist. Jessica ist noch unentschieden. „Hauptsache etwas mit MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik)“. Aber vor dem Start in einen Beruf wartet jetzt erst einmal die Fahrt nach Berlin ins Finale. Im Gepäck: 250 Euro Preisgeld.

 

P. Carbon


Lesewettbewerb 2014: Was hat ein Elementezauberer mit den „Tributen von Panem“ zu tun?

 

Beides sind von Schülern und Schülerinnen gewählte Bücher für den Lesewettbewerb 2014 des Börsenvereins des deutschen Buchhandels.

Aber welches brachte den Sieg?

Wie jedes Jahr lasen alle Sechstklässler in ihren Klassen um die Wette. Auswahl des Textes, Betonung, Spannung und noch viel mehr gab es zu beachten. Die einzelnen Klassen wählten ihre beiden Klassensieger. Diese acht Schüler und Schülerinnen traten beim Schulentscheid gegeneinander an.

Im roten Sessel versuchten die Kandidaten das Publikum in die Welt des eigenen Buches zu entführen. Dabei ging es unter anderem in die nicht näher definierte Zukunft in Nordamerika („Die Tribute von Panem“) und mit „Percy Jackson“ an die Ostküste Nordamerikas. Das lebende Skelett „Skulduggery“ und „die Vampirschwestern“ müssen in unserer Welt zurechtkommen. In den Tagebüchern von „Greg“ und „Julie“ erkannten die Zuhörer die Höhen und Tiefen des eigenen Alltags wieder.

Die Jury hatte es wirklich nicht leicht, sich auf einen Sieger zu einigen. Das Vorlesen aus einem Fremdtext sollte die Entscheidung erleichtern. „ Der allerbeste Apfelmus“, so hieß das fremde Buch. Um die Wartezeit während der Juryentscheidung zu verkürzen, übernahm Jeremy Heller aus Klasse 8 spontan das Klavier, was den Gasten sehr gut gefiel.

Die Wahl fiel schließlich auf Luka Buchele aus der 6c. Mit seinem Elementezauberer „Skulduggery“ hatte er nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Zuhörer verzaubert und wird die Heinrich-Böll-Schule beim Ost-Kreisentscheid in Heusenstamm vertreten.

 

P. Carbon


Jungs lösen Mädchen an der Spitze in Mathe ab

 

Nachdem in den letzten Jahren jeweils Mädchen die ersten Plätze belegten, übernahmen in diesem Jahr wieder Jungs die Spitze.




Die Sieger in diesem Schuljahr sind

A-Kurs: Luca Heckwolf Klasse 8c

B-Kurs: Amitt Bal Klasse 8b

Sam Paxton Klasse 8c

C-Kurs: Anton Werner Klasse 8b

Valentin Giese Klasse 8b

 

Der Mathematikwettbewerb für Jahrgang 8 findet an allen allgemeinbildenden Schulen in Hessen statt. Alle hessischen Schülerinnen und Schüler bearbeiteten zum selben Zeitpunkt die gleichen Aufgaben ihres Schulzweigs. Innerhalb von zwei Stunden müssen acht Pflichtaufgaben und zwei von fünf Wahlaufgaben gelöst werden. Dabei geht es beispielsweise um Prozent- und Wahrscheinlichkeitsrechnung, aber auch um lineare Funktionen und Gleichungen.

Um die Ergebnisse der Schulen untereinander vergleichen zu können müssen alle nach einem hessenweit einheitlichen Bewertungssystem korrigiert werden. An der HBS werden die Arbeiten außerdem als reguläre Klassenarbeit gewertet.

Schulleiterin Andrea Haus, selbst Mathematiklehrerin, überreichte den stolzen Siegern persönlich die Urkunden.

 

P. Carbon