Ehrung von 31 »MINT-freundlichen Schulen« in Hessen

 

Zum Artikel: siehe Auszeichnungen


 MINT-Werkstatt: „Das Rätsel des Lichts“

 

2015 begehen die Vereinten Nationen das "Internationale Jahr des Lichts". Die UNESCO koordiniert das UN-Jahr zusammen mit zahlreichen Partnern. Die Heinrich-Böll-Schule hat sich bereits mit drei Projekten beteiligt. Jetzt werden sich auch die Schüler und Schülerinnen der MINT-Werkstatt in Jahrgang Fünf intensiv mit dem Thema Licht beschäftigen. Zum Einstieg fuhren sie in die Kinder-Uni der Goethe-Universität Frankfurt zur Experimentalvorlesung „Das Rätsel des Lichts“.

 

Licht ist gleichzeitig Welle, Teilchen und Energieträger. Schwieriger Stoff für so „junge Studenten“ . Aber der Physiker Roger Erb erklärte dieses Phänomen mit einfachen Worten und zog seine Zuhörer gekonnt in den Bann. Auch bei Experimenten und Erklärungen zu den Farben des Lichts bzw. des Regenbogens oder der Lichtgeschwindigkeit folgte der ganze Hörsaal gespannt den Worten Erbs.

 

Die Teilnehmer der MINT-Werkstatt freuen sich durch den tollen Einstieg schon richtig auf den kommenden Unterricht.


MINT Akademie: Gelebte Kooperation

 

Bereits seit 2008 sind die Heinrich-Böll-Schule und Bosch Sicherheitssysteme GmbH Kooperationspartner.

Bosch Sicherheitssystem hat im Laufe der Jahre schon mehrere Wettbewerbe mitorganisiert oder mindestens tolle Preise gestellt.

Dieses Mal haben Auszubildende von Bosch gemeinsam mit ihrem Ausbildungsbeauftragten Hendrik Rössel und Montagegruppenleiter Faber Schülern und Schülerinnen aktiv unterstützt.

 

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Konstruktion und Architektur“ nimmt die MINT-Akademie der HBS am Ingenieurwettbewerb „Weitblick“ der Ingenieurkammer Hessen teil. Nach einer kurzen Theoriephase mussten die Schüler an Hand der FAQ-Liste der Ingenieurkammer einen Turm bauen. Kursleiterin Petra Carbon ist von der Kreativität der Schüler begeistert. Obwohl alle die gleichen Vorgaben bekamen, entstanden völlig unterschiedliche Türme. Um die Türme optimal „in Szene zu setzen“, kamen die Azubis und ihre Ausbilder mit Kisten voller Material. Sie besprachen ausführlich die Beleuchtungsmöglichkeiten und die dafür notwendige Technik mit den Schülern bevor es ans Bohren, Verkabeln und Löten ging.

 

Die beiden Nachmittage vergingen für beide Seiten viel zu schnell. Sowohl die Schüler als auch Bosch wollen auf jedem Fall in weiteren Projekten zusammenarbeiten. Denn Löten und Elektronik stehen normalerweise nicht im Stundenplan, machen aber richtig Spaß. Und anspruchsvolle Technik von nur unwesentlich älteren Experten erklärt zu bekommen ist einfach spannend.

 

P. Carbon