Lesewettbewerb 2014: Was hat ein Elementezauberer mit den „Tributen von Panem“ zu tun?

 

Beides sind von Schülern und Schülerinnen gewählte Bücher für den Lesewettbewerb 2014 des Börsenvereins des deutschen Buchhandels.

Aber welches brachte den Sieg?

Wie jedes Jahr lasen alle Sechstklässler in ihren Klassen um die Wette. Auswahl des Textes, Betonung, Spannung und noch viel mehr gab es zu beachten. Die einzelnen Klassen wählten ihre beiden Klassensieger. Diese acht Schüler und Schülerinnen traten beim Schulentscheid gegeneinander an.

Im roten Sessel versuchten die Kandidaten das Publikum in die Welt des eigenen Buches zu entführen. Dabei ging es unter anderem in die nicht näher definierte Zukunft in Nordamerika („Die Tribute von Panem“) und mit „Percy Jackson“ an die Ostküste Nordamerikas. Das lebende Skelett „Skulduggery“ und „die Vampirschwestern“ müssen in unserer Welt zurechtkommen. In den Tagebüchern von „Greg“ und „Julie“ erkannten die Zuhörer die Höhen und Tiefen des eigenen Alltags wieder.

Die Jury hatte es wirklich nicht leicht, sich auf einen Sieger zu einigen. Das Vorlesen aus einem Fremdtext sollte die Entscheidung erleichtern. „ Der allerbeste Apfelmus“, so hieß das fremde Buch. Um die Wartezeit während der Juryentscheidung zu verkürzen, übernahm Jeremy Heller aus Klasse 8 spontan das Klavier, was den Gasten sehr gut gefiel.

Die Wahl fiel schließlich auf Luka Buchele aus der 6c. Mit seinem Elementezauberer „Skulduggery“ hatte er nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Zuhörer verzaubert und wird die Heinrich-Böll-Schule beim Ost-Kreisentscheid in Heusenstamm vertreten.

 

P. Carbon