MINT Werkstatt: Haie in der Heinrich-Böll-Schule


Das weltweit größte Ökosystem ist in Gefahr: Riesige Müllinseln treiben im Meer, Seevögel verhungern, weil ihr Magen voll Müll ist, Schildkröten halten Plastiktüten für Quallen, Fische verwechseln Mikroplastik mit Plankton und mittendrin der Hai - vom Aussterben bedroht.
Das Meer stirbt – und die Erwachsenen schauen fast tatenlos zu.  Anders die Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 6 der MINT-Werkstatt der HBS. Bereits seit 2016 beschäftigen sie sich intensiv mit dem Thema „Meere & Ozeane“.

In diesem Zusammenhang besuchten jetzt „große und kleine Haie“ die jungen Wissenschaftler. Die Haie kamen im Gepäck von Simone Grimm und Dieter Hahn, beide Schulreferenten von Sharkproject. Wie tickt ein Hai, was macht ihn aus und warum ist er im Meer so wichtig? Er ist die „Müllabfuhr“ des Meeres. Als Topräuber säubert er die Meere und sorgt dadurch dafür, dass die Meere nicht „umkippen“. Aber er ist vom Aussterben bedroht. Jedes Jahr werden rund 600.000 Tonnen Haie von Fischern als unnützer" Beifang weggeworfen. Andere Fischer machen direkt Jagd auf Haie, weil diese in asiatischen Ländern als Delikatesse gelten. Besonders beeindruckt waren die Schüler und Schülerinnen von dem großen Original Haigebiss und dem lebensgroßen Plastikhai.

Aber Sharkproject hatte noch mehr dabei. Filme in 2D und 3D, Informationen über die generelle Verschmutzung der Meere und eine Taucherschulung. Da die Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit dem Tauchteam Nautilus und einem großen Plastikhai im Langener Hallenbad tauchen werden, stand die dafür notwendige Theorie ebenfalls auf dem Stundenplan.