Erste Eindrücke von Istanbul

Am 28. Oktober trafen wir uns müde, aber fröhlich im Frankfurter Flughafen. Nachdem uns erklärt wurde, dass es sehr ratsam wäre das Gepäck nicht herrenlos stehen zu lassen, gingen wir zur Gepäckabgabe. Am Flughafen fanden wir uns recht gut zurecht. Nachdem wir beim Security Check waren, mussten wir nur noch auf unseren Flug warten. Wir vertrieben uns die Zeit durch Lesen und Musik hören bis wir endlich in den Flieger konnten. Der Flug dauerte drei Stunden. Drei kurze Stunden.

Mir persönlich wurde während des Flugs nicht langweilig und ich glaube, dass es den anderen auch so ging. Schließlich würden ein paar lustige Tage in Istanbul auf uns warten. Kurz nachdem wir landeten musste uns eine Person leider wegen nicht korrekter Ausweispapiere verlassen und wieder nach Deutschland zurück. Danach holten wir anderen unser Gepäck. Nachdem wir das erledigt hatten, begrüßten uns die Türkischen Lehrer mit einem „Welcome in Turkey“. Die Lehrer waren sehr freundlich.

Als ich dann aus dem Flughafen heraus trat, war das Erste, was ich dachte: „Wow, türkischer Boden!“ Klingt vielleicht komisch, war aber so. Als wir dann zum Lehrerhotel fuhren, fielen uns die vielen türkischen Flaggen auf, die an Fenstern und Fassaden zu sehen waren. Natürlich fragten wir uns, warum das so ist. Kurze Zeit später erklärte uns der Lehrer, dass an diesem Tag ein großer türkischer Feiertag sei. Nachdem die Lehrer im Lehrerhotel abgesetzt wurden und etwas Tee getrunken hatten, wurden wir Schüler und Schülerinnen zur Schule gefahren. Natürlich nicht zum Lernen: Unsere Gastfamilien erwarteten uns nämlich dort. Auch unsere Gastfamilien begrüßten uns mit einem „Welcome to Turkey“.

Die türkischen Familien waren sehr freundlich, was mir jede Aufregung nahm. Nun wurden wir Schüler getrennt, aber nur bis zum nächsten Tag. Wir fuhren alle mit unseren Gastfamilien nach Hause. Zuhause hatten wir uns sofort viel zu erzählen und wir verstanden uns sofort. Ich war mir sicher, dass die nächsten Tage sicherlich toll werden würden, was sie auch waren. Später kam der Vater auch nach Hause. Er konnte übrigens Deutsch, was ich wirklich toll fand. Wir lachten und redeten fast den ganzen Abend lang. Es war eine wirklich tolle Stimmung.

(Soraya Dahdouh, Klasse 8a)