Markt der Berufe

Besucher der AusstellungWie immer zu Beginn ihres neunten Schuljahres präsentierten Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse und Erfahrungen ihrer Betriebspraktika. Vor den Sommerferien verbrachten sie drei Wochen in der „richtigen Arbeitswelt“. Für die meisten etwas ganz Neues. Eine Erfahrung, die sie auch veränderte. „ Ich war beim Arbeiten auf mich selbst gestellt, wurde von den Leuten für voll genommen. Überhaupt traue ich mich nach meinem Praktikum viel mehr fremde Leute anzusprechen.“ Sibel Sayili aus der Klase 9b strahlt, wenn sie von ihrer Arbeit bei einem Frisör erzählt. Sie würde jederzeit wieder ein Praktikum machen. Auch Max Kühnle, Klasse 9e, ist ein „Wiederholungstäter“. Er hat bereits in den vergangen Herbstferien freiwillig ein Praktikum in einer Autowerkstatt in Aschaffenburg absolviert. Auch dieses Mal schraubte und montierte er an großen Autos. Sein Ziel: Kfz-Mechantroniker mit Fachrichtung Nutzfahrzeuge.

In den Gesprächen mit den jungen Leuten spürt man, dass die Meisten reifer geworden sind. Sie sind sich ein Stück klarer, was sie nach der Schule tun wollen oder auch was sie auf keinem Fall wollen. Ihr Publikum informierten sie mit einem Praktikumsordner, Plakaten, Bildern, Arbeitsgeräten, Produkten und Vorführungen über den von ihnen gewählten Beruf. Auf die Führung und Gestaltung des Praktikumsordners legt die Heinrich-Böll-Schule übrigens einen großen Wert. Die zahlreichen Prämierungen in Wettbewerben um die besten Praktikumsordner zeigen, dass sich die Anstrengung lohnt.